5 -
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
15
16
17
18
Ersatzteilkatalog
Wichtig
Die fett gedruckten Bezugsnummern weisen auf Bestandteile hin, die nicht in der am Text stehenden Abbildung, sondern in der vorliegenden Explosionszeichnung enthalten sind.
Beschreibung des Diagnoseinstruments
Das Diagnosesystem mit der Bezeichnung „DDS“ ermöglicht, anhand einer seriellen Verbindung, eine Diagnose am Einspritz-/Zündsystem. Dieses System verfügt darüber hinaus über Funktionen, die das Durchführen von Tests an den verschiedenen Vorrichtungen des Motorrads erlauben. Es besteht die Möglichkeit für Messungen der Strom- und Spannungswerte jeglicher elektrischen Vorrichtung, für das Erfassen von Druck- und Temperaturwerten und das Testen der Funktionstüchtigkeit einzelner Motorradkomponenten.
Das Instrument DDS (1) setzt sich aus einem Palmdisplay (A), einem Eigendiagnosemodul BBAD (B), einer Memory Card für das Display (C) und einer Memory Card BBAD (D) zusammen.
Die Daten werden am Palmdisplay (A) mit Touchscreen-System angezeigt. Mit dem Zeichenstift, der in der seitlichen Aufnahme am Display eingesteckt ist, können Werte eingegeben werden.
Das Eigendiagnosemodul (B) ermöglicht die Kommunikation des DDS-Instruments (1) mit dem Steuergerät des Motorrads.
Die Software der Benutzeroberfläche ist in der Memory Card des Displays (C) ansässig, die im Palmdisplay (A) eingefügt ist.
Die Software für die Kommunikation mit den DUCATI-Steuergeräten ist dagegen auf der Memory Card BBAD (D) gespeichert, die im Eigendiagnosemodul BBAD (B) angeordnet ist.
Die zentrale Einheit verfügt über zwei Anschlussleisten: eine am oberen, die andere am unteren Bereich des Instruments.
An der oberen Leiste sind 6 Anschlüsse mit folgenden Funktionen angeordnet:
-
-
-
-
-
An der unteren Leiste sind 3 Anschlüsse mit folgenden Funktionen angeordnet:
-
-
-
Darüber hinaus ist der Anschluss eines Druckers am DDS-Instrument (1) möglich, der den Ausdruck der Testergebnisse ermöglicht: Den Drucker an den seriellen Kommunikationsanschluss (COM1) (G) im oberen Bereich des Instruments (1) anschließen.
Technische Daten
Versorgung:
-
-
Mit dem DDS-Instrument gelieferte Komponenten
Das DDS-Instrument (1) wird in einem Kit "DDS" mit folgenden Elementen geliefert:
nachladbare DDS-Batterie
Batterieladegerät
Netzanschlussgerät
Laufwerk für Memory Card USB
Versorgungs- und Diagnosekabel komplett mit Sicherung
CD für Installation der DDS-Software in der PC-Version
USB-Kabel
Sensor für Riemenspannung
Versorgung des Diagnoseinstruments
Das DDS-Instrument (1) kann in einer der nachstehend beschriebenen Weisen gespeist werden:
-
-
-
über die Instrumentenbatterie: die Batterie (Q) ist im oberen Bereich des Instruments angeordnet. Für den Einsatz des Instruments (1) mit Batterie und für die Nachladung der Batterie ist Bezug auf die Angaben im mit dem DDS-Instrument mitgelieferten "Benutzerhandbuch" zu nehmen.
Zum Einschalten des Displays die Taste (T) drücken.
Anschluss an das Motorrad
Das Instrument erfordert eine Spannungsversorgung zwischen 9 und 16 Volt mit Gleichstrom.
Während des Einsatzes des Instruments ist darauf zu achten, dass die Spannung nie unter den Mindestwert absinkt: Dies könnte in der Anlassphase des Motors oder dann der Fall sein, wenn ein Motorrad, dessen Batterie nicht vollkommen leistungsfähig ist, im Standgas läuft. Erfasst das Instrument eine Versorgungsspannung unter 9 Volt werden die sich im Lauf befindlichen Verfahren auf den Wert Null zurückgesetzt, wenn die Spannung dann erneut auf die üblichen Werte zurückkehrt, muss man das Verfahren erneut einstellen und einleiten.
 
Das DDS-Instrument (1) kann in einer der nachstehend beschriebenen Weisen über das Motorrad gespeist werden:
-
-
durch den Anschluss des Versorgungs- und Diagnosekabel (2) an den Diagnoseanschluss (P); schließlich an die Anschlussbuchse (R) des Kabels den Adapter des Batteriesteckers (8) und den Adapter an die Motorradbatterie schließen;
-
durch den Anschluss des Versorgungs- und Diagnosekabels (2) an den Diagnoseanschluss (P); schließlich an die Anschlussbuchse (R) des Kabels den Versorgungsanschluss (S) des Motorrads schließen.
Diagnoseinstrument DDS
In einer Synthese zusammengefasst führt das "DDS" folgende Funktionen aus:
-
-
Lesung der motorbezogenen Parameter (Drehzahl, Flüssigkeits- und Lufttemperatur, Umgebungsdruck, Öffnung der Gassteuerung, Batteriespannung, Einspritzzeiten und Zündvorverstellung, usw.).
-
Aktivdiagnose. Aktivierung der Geber des Zünd-/Einspritzsystems für die Kontrolle ihrer Funktionstüchtigkeit und der Abgabe des korrekten Steuersignals (Kraftstoffpumpe, Zündspulen, Drehzahlmesser, Einspritzdüsen, usw.). Aus dieser Funktion heraus kann auch die über die Software erfolgende Einstellung des CO-Werts und die Eingabe des Sicherheitscodes für die Freigabe der vom Immobilizer-System blockierten Motors erfolgen.
-
Road test. Ermöglicht ein Speichern der motorbezogenen Parameter innerhalb eines bestimmten und zuvor festgelegten Drehzahlbereichs. Diese Parameter können später entsprechend analysiert und am Ende ihrer Erfassung aufgezeigt werden.
-
Unter Anwendung spezifischer Sonden, die an das DDS-Instrument geschlossen werden, können vorhandene elektrische Spannungen, Stromflüsse, Temperaturen, die Zahnriemenspannung und die Druckwerte (typische Werte des Schmier- und des Kraftstoffversorgungssystems) abgelesen werden.
Kontrolle und Einstellung der Zahnriemenspannung
Hinweis
Die Symbole der im Verfahren verwendeten Bildzeichen werden in der Tabelle am Ende dieses Abschnitts angegeben.
Hinweis
Erfolgt dieser Arbeitsschritt unter Anwendung des DDS hat dies den Vorteil, dass er dann an beiden Riemen gleichzeitig und an einem noch am Rahmen montierten Motor ausgeübt werden kann. An das DDS muss ein optischer Abtastsensor geschlossen werden. Dieser verfügt über ein grünes Led, das dessen korrekter Ausrichtung vor dem Zahnriemen dient. Darüber hinaus ist er mit einem Geber (A) und einem Infrarot-Empfänger (B) ausgestattet, die in der Lage sind, die Schwingungen des mit einem Finger angetippten Riemens zu messen.
 
Die Zündkerzen abnehmen.
Die Kurbelwelle so ausrichten, dass sich der Kolben im waagrechten Zylinder am oberen Totpunkt der Zündphase befindet.
Diese Position erhält man, wenn man die Steuerzeitenmarkierung (C) an der Steuervorgelegescheibe (19) der Bezugskerbe (D) am Kupplungsdeckel (20) gegenüber auf Flucht ausrichtet.
Die Messung am waagrechten Riemen am Abschnitt (22), so wie im Paragraph “Messen der Spannungswerte an den Zahnriemen” beschrieben, vornehmen.
Die Kurbelwelle um 270° in Drehrichtung der Kurbelwelle drehen (oberer Totpunkt des senkrechten Zylinders in Zündphase), dann und das selbe, bereits am waagrechten Zylinder vorgenommene Verfahren wiederholen, dabei die Spannung am Abschnitt (23) des Riemens des senkrechten Zylinders messen.
Den Riemenspannungssensor und das DDS-Instrument vom Motorrad lösen.
 
Messen der Spannungswerte an den Zahnriemen
Das DDS (1) einschalten, dazu Bezug auf die Angaben im Paragraph "Versorgung des Diagnoseinstruments" nehmen.
Das Versorgungs- und Diagnosekabel (Messmodul) (3) an den Anschluss für das Messmodul (F) des DDS (1) schließen.
Den Sensor für die Riemenspannung (15) an die Anschlussbuchse (T) des Versorgungs- und Diagnosekabels (Messmodul) (3) schließen.
Den Haltebügel des Sensors für die Riemenspannung (15) mit der Schraube (21) der Befestigung der Riemenabdeckung fixieren.
Die mittlere grüne Led des Sensors (15) auf die Mitte des Riemenzweigs richten, dabei den Sensor (15) dem Riemen gegenüber auf Achse und auf einen Abstand von ungefähr 1÷1,5 cm bringen.
Am DDS-Instrument (1) die Funktion "Messmodul" wählen, dazu auf das Symbol "Messmodul" drücken. Schließlich das Symbol "Riemenspannung", dann das Symbol "Start" drücken, um auf die Bildschirmseite "Mechanische Riemenspannung" zu gelangen.
Auf der Anzeige wird ein Großbuchstabe angegeben, der angibt, welchen Kabelanschluss (Messmodul) (3) man verwenden muss: A, B oder C.
Den Riemen leicht mit einem Finger antippen, dann den Wert der Frequenz (Hz) am DDS ablesen.
Hinweis
Den Zahnriemen nicht mehrmals hintereinander antippen, da das DDS nur eine Lesung in 1 Sekunde ausführen kann.
 
Die Spannungswerte müssen denen entsprechen, die im Abschn. C 1.1, Ventilsteuerung/Ventile, angegeben werden und müssen bei kaltem Motor kontrolliert werden: Die Montagewerte müssen dann angewendet werden, wenn es sich um einen neuen Riemen handelt, während die Revisionswerte für bereits verwendete Riemen gültig sind bzw. wenn die Riemenspannung einen Wert von 70 Hz erreicht.
Achtung
In Folge des normalen Einlaufs kann der Spannungswert der Zahnriemen abnehmen. Resultiert bei der Kontrolle der Zahnriemenspannung ein Wert unter 70 Hz, müssen die Riemen nachgespannt, d.h. auf die vorgeschriebenen Revisionswerte gebracht werden (Abschn. C 1.1, Ventilsteuerung/Ventile).
 
Fällt der Spannungswert nicht korrekt aus, muss der Riemen durch Einwirken auf die Schrauben (24) und (25) für die Befestigung der beweglichen Spanner gespannt oder gelockert werden.
Der bewegliche Spanner (26) mit der Hand heben und so den Riemen spannen, andernfalls, zum Lockern des Riemens, der bewegliche Spannere (26) senken bringen.
 
Hinweis
Wurde der Motorblock vom Rahmen abgenommen, die Schraube (24) mit dem entsprechenden Werkzeug (27) betätigen und den Schieber (U) des Werkzeugs am Spanner ausrichten.
Wichtig
Den Schieber (U) gegen den Uhrzeigersinn drehen und so den Riemen spannen; durch sein Drehen im Uhrzeigersinn wird der Riemen gelockert.
Erneut den Wert der Zahnriemenspannung messen.
Die Arbeitsschritte so lange wiederholen, bis der vorgeschriebene Spannungswert erreicht wurde.
Wurde der vorgeschriebene Spannungswert erreicht, die Schrauben (24) und (25) auf das vorgeschriebene Anzugsmoment (Abschn. C 3, Anzugsmomente - Motor) bringen.
Nullsetzung des Drosselklappenpotentiometers (TPS)
Der Linear-Drosselklappenpotentiometer ist am Drosselklappenkörper montiert und kann nicht verstellt werden. Es ist im Hinblick einer korrekte Funktion dieses Systems wichtig, dass das Steuergerät den Nullpunkt des Potentiometers erfasst. Dazu wie in Folge beschrieben verfahren.
Achtung
Diese Arbeitsmaßnahme muss nach den Austausch des Drosselklappenkörpers, des Potentiometers oder des Steuergehäuses vor dem ersten Anlass des Fahrzeugs erfolgen.
 
Sicherstellen, dass die Gasdrosselklappen an der Anschlagschraube anliegen (Gassteuerung vollkommen geschlossen).
In dieser Position erfasst das Steuergerät den vom Potentiometer eingenommen Winkel. Für diesen Arbeitsschritt das DSS verwenden und folgendermaßen vorgehen.
Das DDS (1) einschalten, dazu Bezug auf die Angaben im Paragraph "Versorgung des Diagnoseinstruments" nehmen.
Das Versorgungs- und Diagnosekabel (2) an den Diagnoseanschluss (A) des Instruments DDS schließen, dann an den Diagnoseanschluss am Motorrad (B).
In das Menü der allgemeinen Funktionen treten, dazu auf das Symbol "Menütaste 1" (A) drücken.
Das Symbol für "Anwahl - Fahrzeuge" drücken und in der nächsten Bildschirmanzeige wieder das Symbol für "Anwahl - Fahrzeug" drücken, schließlich das Modell, dann die Version wählen und bestätigen.
Auf das Drücken des Symbols für "Anwahl Anlage" werden am Display des Anzeigegeräts die Anlagen des Fahrzeugs angezeigt, an denen eine Diagnose möglich ist.
Hier nun "Elektronik - Motor" wählen und durch Drücken des Symbols "Bestätigen" (B) quittieren. Daraufhin durch Drücken auf das Symbol "Eigendiagnose" in die Funktion der Eigendiagnose übergehen.
Das DDS wird daraufhin die Informationen aus dem Steuergerät abrufen und die geprüften Elemente werden mit den entsprechenden Werten angezeigt.
Hinweis
Die Anschlüsse mit einem auf OFF stehenden Zündschlüssel vornehmen.
 
Auf das Symbol "Einstellungen" drücken und dadurch die Anzeige der Spezialparameter abrufen.
Die Option "Nullsetzung TPS" wählen und auf das Symbol "Einstellungen vornehmen" drücken.
Bei Beendigung des Verfahrens wird die Meldung “Verfahren erfolgreich beendet?” angezeigt, daraufhin auf das Symbol für “Bestätigen” (B) drücken.
Sollten sich beim Durchführen dieses Verfahrens Probleme ergeben, werden Meldungen angezeigt, die auf die entsprechenden Fehler hinweisen: Jede dieser Meldungen muss durch Drücken auf das Symbol "Bestätigen" (B) bestätigt oder durch Drücken auf das Symbol "Verlassen" (C) unterbrochen werden.
Nach erfolgter Rücksetzung ist das Steuergerät mit dem Drosselklappenkörper des Fahrzeugs verknüpft. Der Austausch des Drosselklappenkörpers, des Drosselklappenpotentiometers oder des Steuergeräts macht demzufolge die Durchführung des Nullsetzverfahrens erforderlich.
Standgaseinstellungen
Hinweis
1
2
Verfahrensweise
Die Einsätze des Abgastesters, Art.-Nr. 88713.1010 über die Anschlüsse (19) an die Entnahmestellen an den Auspuffrohren schließen.
Das DDS anschließen, dann die Fahrzeugangabe "HYPERMOTARD 1100" anwählen.
Sicherstellen, dass die Zugrolle der waagrechten Drosselklappe bei vollkommen geschlossenem Gasdrehgriff an der Anlaufschraube aufliegt.
Sicherstellen, dass der Gazugzug ein korrektes Spiel aufweist.
Den TPS den Angaben im Paragraph "Nullsetzung des Drosselklappenpotentiometers (TPS)" dieses Abschnitts gemäß auf Null setzen.
Von der vollkommen geschlossenen Position aus beginnend, die beiden Bypass-Schrauben um jeweils eine Umdrehung öffnen.
Folgendes überprüfen:
-
-
Den Motor anlassen und abwarten, bis die am DDS angezeigte Motortemperatur 75° C erreicht hat. Hat die Motortemperatur 75° C überschritten, mit dem nachstehend beschriebenen Einstellverfahren beginnen. Dabei muss immer berücksichtigt werden, dass am Ende des Einstellverfahrens die Motortemperatur nicht über 90° C liegen darf.
Achtung
Sollte der Motor vor Beginn der CO-Regulierung ausgehen, nach dem erneuten Anlass eine Minute lang abwarten, bis die Anreichungsphase (Crack-Zeit) beendet ist.
 
1
Den Wert λ (Lambda) in beiden Zylindern kontrollieren. Hier kann folgendes resultieren:
1a. Beide Zylinder weisen einen λ (lambda) auf, der im Durchschnitt 1 entspricht oder darunter liegt 1. Weiter mit Punkt 2.
1b. Bei einem oder beiden Zylinder liegt der Wert λ (Lambda) über 1: Die Bypass-Schraube des Zylinders um eine 1/4 Umdrehung öffnen, der den geringeren Wert λ (Lambda) aufweist und, nachdem man circa 20 Sekunden abgewartet hat, bis die Abgase den Abgastester erreicht haben, überprüfen, dass der λ (Lambda) in beiden Zylindern im Durchschnitt 1 entspricht oder darunter liegt. Falls erforderlich wie folgt verfahren: Sollte dieses Verfahren nicht die gewünschten Ergebnisse bringen, die Bypass-Schraube des Zylinders um eine 1/4 Umdrehung schließen, der den höheren Lambdawert aufweist. Wurde in beiden Zylindern der korrekte Wert λ (Lambda) erreicht, kann man mit dem Punkt 2 fortfahren.
2
2a. Sollte die angezeigte Durchschnittsdrehzahl zwischen 1250 und 1350 UpM (1300 ±50 UpM) liegen, ist das Einstellverfahren abgeschlossen.
2b. Bei einer Anzeige eines Durchschnittwerts unter 1250 UpM die beiden Bypass-Schrauben (20) und (21) jeweils um 1/8 Umdrehung pro Versuch öffnen, bis der Drehzahlbereich auf dem genannten Wert resultiert. Analog dazu, falls die Drehzahl über 1350 UpM liegen sollte, beide Bypass-Schrauben (20) und (21) jeweils um 1/8 Umdrehung pro Versuch schließen, bis der genannte Drehzahlbereich erreicht wurde.
Maßnahmen, im Fall eines negativen Ausgangs des Standgaseinstellverfahrens
1
2
Den Wert λ (Lambda) der aus den beiden Zylindern des Motors austretenden Abgase kontrollieren. Dazu den Abgastester die Abgase in beiden Zylindern gleichzeitig “lesen” lassen. (Das ist möglich, wenn man beide Hähne des Abgastesters gleichzeitig geöffnet lässt):
-
Der Wert λ (Lambda) muss vom elektronischen Steuergerät automatisch in einem Bereich von 0,95% - 1,05% gehalten werden.
-
-
3
Achtung
Die Standgaseinstellung wird dem Ausgleich der unter der Drosselklappe vorliegenden Unterdruckwerte bevorzugt. Daher können zwischen waagrechten und senkrechten Zylinder unterschiedliche Werte akzeptiert werden, wenn die Werte der Standgaseinstellung eingehalten wurden.
 
-
Sollte es in keiner anderen Weise möglich sein, die gewünschte Standgasdrehzahl zu erzielen, kann man auch versuchsweise die Abweichungen des Unterdrucks unter der Drosselklappe reduzieren. Dabei muss den Beschreibungen in diesem Abschnitt "Ausgleich des Unterdrucks unter der Drosselklappe" gemäß vorgegangen werden.
-
Ausgleich des Unterdrucks unter der Drosselklappe
Das Messmodulkabel (3) den Beschreibungen im Paragraph “Beschreibung des Diagnoseinstruments” gemäß an den Stecker des Messmoduls des DDS schließen. Das DDS einschalten, dazu Bezug auf die Angaben im Paragraph "Versorgung des Diagnoseinstruments" nehmen. Dazu in die Funktion „Messmodul“ gehen. Auf das Symbol für die “Zylindersynchronisierung” drücken.
Auf der Anzeige wird ein Großbuchstabe angegeben, der angibt, welche Kabelanschlüsse (Messmodul) (3) verwendet werden müssen: A, B oder C.
Die Schrauben an den Ansaugkrümmern entfernen und die Anschlüsse (7) in den Sitzen der entfernten Schrauben montieren.
Auf das Symbol “Start” drücken und so das Erfassungsverfahren des in den Zylindern vorliegenden Drucks starten.
Auf die Bildschirmseite wird die Anzeige (E) geöffnet, die durch Drücken des Symbols “Reset” (G) aktiviert werden muss: Die Anzeige (E) wechselt auf Rot, wenn die Funktion aktiviert resultiert. Vor dem Start des Tests, auf das Symbol (G) drücken. Die Sensoren (4) und (5) an die Leitungen (6) schließen, dann das Motorrad anlassen.
Die “Zylindersynchronisierung” überprüfen, so dass sichergestellt werden kann, dass die beiden Unterdruckwerte in den Krümmern aneinander angepasst resultieren. Es bestehen zwei Möglichkeiten für die Wertanzeige: Eine numerische und eine grafische Anzeige. Für die entsprechende Wahl auf das Symbol "Wertanzeige" (F) drücken. Das Nullsetzen der Werte erfolgt auf das Drücken auf das Symbol “Reset”.
Um den erfolgten Ausgleich überprüfen zu können, die Bypass-Schraube (20) oder (21) so lange betätigen, bis die grafische Darstellung auf Flucht resultiert, wenn man eine grafische Anzeige gewählt hat, oder bis die numersichen Werte untereinander übereinstimmen, wenn man sich für die numerische Anzeige entschieden hat.
Ein Ausgleich zwischen den beiden Zylindern wurde dann erzielt, wenn die beiden Linien der grafischen Anzeige übereinanderliegen oder wenn die beiden Werte gleich sind.
Kontrolle des Motoröldrucks
Für die Druckmessung im Schmiersystem wird der Anschluss des Motoröldrucksensors (19) folgendermaßen genutzt:
Den Stecker (A) des Druckschalters (19) abziehen, den Druckschalter abnehmen und dabei auf die entsprechende Dichtung achten.
Den Anschluss (9) in den Anschlussstutzen der Leitung (12) einfügen, dabei zwei Kupferdichtungen (20) dazwischen legen. Den Anschluss (9) der Leitung (12) in die Gewindebohrung (M10x1 mm) des rechten Deckels bis auf Anschlag einschrauben. Den Druckschalter (19) mit der entsprechenden Dichtung am Anschluss (9) montieren, dann wieder an den Stecker (A) der elektrischen Anlage schließen.
Den Drucksensor (5) an die Leitung (12) schließen, um so das Drucksignal in ein elektrisches Signal umwandeln zu können.
Das DDS (1) einschalten, dazu Bezug auf die Angaben im Paragraph "Versorgung des Diagnoseinstruments" nehmen.
Das Versorgungs- und Diagnosekabel (Messmodul) (3) an den Anschluss für das Messmodul (B) des DDS (1) schließen.
Den Drucksensor (5) an den Anschluss (A) oder (C) des Kabels (3) schließen.
Am DDS (1) die Funktion "Messmodul" wählen, dazu auf das Symbol "Messmodul" drücken, daraufhin das Symbol "Druckmessung" (D) und schließlich "Start" (E) drücken.
Auf der Anzeige wird ein Großbuchstabe angegeben, der angibt, welchen Kabelanschluss (Messmodul) (3) man verwenden muss: A, B oder C.
Das Motorrad anlassen.
Es bestehen drei Möglichkeiten für die Wertanzeige: Eine numerische und zwei grafische Anzeigen. Für die entsprechende Wahl auf das Symbol "Wertanzeige" (F) drücken.
Der erfasste Wert ist der, der neben dem Buchstaben (A) oder (C) angezeigt wird, die das für die Erfassung verwendetet Kabel identifizieren: Wird die Anschlussbuchse (A) des Kabels (3) verwendet, entspricht der erfasste Wert also dem, der neben dem Buchstaben (A) in der Anzeige angegeben wird.
Öldruckkontrollwerte:
Warmer Motor
(Öltemperatur mindestens= 80°C)
1100÷1300 min-1
über 0,8 bar
3500÷4000 min-1
über 4 bar
Wichtig
Der Maximaldruck darf nie über 6,0 bar liegen.
 
Ein zu hoher Öldruck kann durch ein verklemmtes Überdruckventil erzeugt werden. Ein zu niedriger Öldruck hingegen durch ein in geöffneter Stellung blockiertes Überdruckventil, von einer zu weichen Feder oder von einer defekten Pumpe herrühren. Als weitere Ursache kommt ein übermäßiger Verschleiß der Dichtringe oder des Motors selbst in Frage.
Die Ausrüstung entfernen, dann den Druckschalter (19) mit entsprechender Dichtung montieren. Auf das vorgeschriebenen Anzugsmoment (Abschn. C 3, Anzugsmomente - Motor) bringen.
Den Stecker (A) mit der elektrischen Anlage am Druckschalter anschließen.
Das DDS-Instrument lösen.
Kontrolle der Zylinderkompression
Hinweis
Die Symbole der im Verfahren verwendeten Bildzeichen werden in der Tabelle am Ende dieses Abschnitts angegeben.
 
Die Leistung des Motors ist direkt vom Druckwert abhängig, der in den jeweiligen Brennkammern der beiden Zylinder gemessen werden kann.
Ein übermäßiger oder zu niedriger Druck sowie eine erhebliche Wertdifferenz zwischen den beiden Zylindern führen immer zu einem Leistungsabfall und können zur Ursache für Motorschäden werden.
Für diese Kontrolle ist das geeignete Messinstrument erforderlich, das mit dem Adapter für die Installation im Zündkerzensitz ausgestattet sein muss.
Den Motor mindestens zehn Minuten lang laufen lassen und so anwärmen.
Die Drosselklappen vollkommen öffnen.
Die Kabel (F) von den Zündkerzen abziehen.
Die Zündkerze des zu kontrollierenden Zylinders entfernen.
In den Sitz der Zündkerze das Kabel für die Messung der Zylinderkompression (11) einschrauben.
Den Drucksensor (5) an das Kabel (11) schließen.
Das DDS (1) einschalten, dazu Bezug auf die Angaben im Paragraph "Versorgung des Diagnoseinstruments" nehmen.
Das Versorgungs- und Diagnosekabel (Messmodul) (3) an den Anschluss für das Messmodul (B) des DDS (1) schließen.
Den Drucksensor (5) an den Anschluss (A) oder (C) des Kabels (3) schließen.
Hinweis
An einem Zylinder nach dem anderen den Wert messen
Am DDS (1) die Funktion "Messmodul" wählen, dazu auf das Symbol "Messmodul" drücken, daraufhin das Symbol "Zylinderkompression" (D) und schließlich "Start" (E) drücken.
Auf der Anzeige wird ein Großbuchstabe angegeben, der angibt, welchen Kabelanschluss (Messmodul) (3) man verwenden muss: A, B oder C.
 
Den Motor so lange über den Anlassmotor laufen lassen, bis der Druck nicht weiter ansteigt.
Nun den Druck in jedem Zylinder messen:
-
Standardwert:
11÷12 bar;
-
-
Ein zu hoher Druckwert kann folgende Ursachen haben:
-
Ein zu niedriger Druckwert kann folgende Ursachen haben:
-
-
-
-
-
Die betreffende Zündkerze wieder montieren und die Spulen-/Zündkerzenkabel (F) in ihren Sitzen anordnen.
Kontrolle des Kraftstoffdrucks
Hinweis
Die Symbole der im Verfahren verwendeten Bildzeichen werden in der Tabelle am Ende dieses Abschnitts angegeben.
 
Für die Kontrolle des Kraftstoffdrucks den Kraftstoffdruckschlauch (17) verwenden.
Die Druckleitung (D) an der linken Seite des Flanschs mit Anschluss (E) abnehmen.
Den Kraftstoffdruckschlauch (17) verwenden, dabei ein Ende (F) an den Flansch und das andere Ende (G) an den Anschluss (E) schließen: in dieser Weise wird eine Druckaufnahme (H) geschaffen.
Den Drucksensor (5) an die Anschlussbuchse (H) des Schlauchs (17) schließen, um so das Drucksignal in ein elektrisches Signal wandeln zu können.
Das DDS (1) einschalten, dazu Bezug auf die Angaben im Paragraph "Versorgung des Diagnoseinstruments" nehmen.
Das Versorgungs- und Diagnosekabel (Messmodul) (3) an den Anschluss für das Messmodul (E) des DDS (1) schließen.
Den Drucksensor (5) an den Anschluss (A) oder (C) des Kabels (3) schließen.
Am DDS (1) die Funktion "Messmodul" wählen, dazu auf das Symbol "Messmodul" drücken, daraufhin das Symbol "Druckmessung" (D) und schließlich "Start" (M) drücken.
Auf der Anzeige wird ein Großbuchstabe angegeben, der angibt, welchen Kabelanschluss (Messmodul) (3) man verwenden muss: A, B oder C.
Es bestehen drei Möglichkeiten für die Wertanzeige: Eine numerische und zwei grafische Anzeigen. Für die entsprechende Wahl auf das Symbol "Wertanzeige" (N) drücken.
Der erfasste Wert ist der, der neben dem Buchstaben (A) oder (C) angezeigt wird, die das für die Erfassung verwendetet Kabel identifizieren: Wird die Anschlussbuchse (A) des Kabels (3) verwendet, entspricht der erfasste Wert also dem, der neben dem Buchstaben (A) in der Anzeige angegeben wird.
Der Maximaldruck muss bei 3 bar (Nennwert) liegen.
Nach Abschluss der Kontrolle, die Komponenten des Diagnoseinstruments entfernen und die Kraftstoffdruckleitung (D) zum Tank mit der Schelle (E) befestigen.
Verfahren für die Freigabe des Immobilizers
Hinweis
Die Symbole der im Verfahren verwendeten Bildzeichen werden in der Tabelle am Ende dieses Abschnitts angegeben.
 
Sollte das Immobilizersystem nicht funktionieren, kann es anhand eines Notverfahrens freigegeben werden, so dass der Motor angelassen werden kann. Dieses Verfahren wird im Abschn. P 7, Freigabeverfahren des Immobilizers (Wegfahrsperre), beschrieben und sieht die Eingabe eines Geheimcodes vor. Dies ist mit Hilfe des Diagnoseinstruments DDS möglich.
Das DDS (1) einschalten, dazu Bezug auf die Angaben im Paragraph "Versorgung des Diagnoseinstruments" nehmen.
Das Versorgungs- und Diagnosekabel (2) an den Diagnoseanschluss (A) des Instruments DDS schließen, dann an den Diagnoseanschluss am Motorrad (B).
In das Menü der allgemeinen Funktionen treten, dazu auf das Symbol "Menütaste 1" (A) drücken.
Das Symbol für "Anwahl - Fahrzeuge" drücken und in der nächsten Bildschirmanzeige wieder das Symbol für "Anwahl - Fahrzeug" drücken, schließlich das Modell, dann die Version wählen und bestätigen.
Auf das Drücken des Symbols für "Anwahl Anlage" werden am Display des Anzeigegeräts die Anlagen des Fahrzeugs angezeigt, an denen eine Diagnose möglich ist.
Hier nun "Elektronik - Motor" wählen und durch Drücken des Symbols "Bestätigen" (B) quittieren. Daraufhin durch Drücken auf das Symbol "Eigendiagnose" in die Funktion der Eigendiagnose übergehen.
Das DDS wird daraufhin die Informationen aus dem Steuergerät abrufen und die geprüften Elemente werden mit den entsprechenden Werten angezeigt.
Hinweis
Die Anschlüsse mit einem auf OFF stehenden Zündschlüssel vornehmen.
 
Das Symbol "Aktivierungen" (C) drücken und so die Anzeige der an das Steuergerät geschlossenen Stellglieder und der Komponenten abrufen.
Die Option "Immobilizer-Freigabe" wählen und auf das Symbol "Einstellung ausführen" (D) drücken.
Nun wird die Bildschirmseite geöffnet, in die die fünf Ziffern des Geheimcodes eingegeben werden können. Für die Eingabe der jeweiligen Ziffern die roten Pfeiltasten (E) und (F) verwenden: Jede Ziffer muss durch Drücken auf das Symbol "Bestätigen" (B) bestätigt werden.
Wurde der vollständige Code einmal eingegeben, die Eingabe durch Drücken des Symbols "Bestätigen" (B) quittieren.
Bei Beendigung des Verfahrens wird die Meldung “Verfahren erfolgreich beendet?” angezeigt, daraufhin auf das Symbol für “Bestätigen” drücken.
Sollten sich beim Durchführen dieses Verfahrens Probleme ergeben, werden Meldungen angezeigt, die auf die entsprechenden Fehler hinweisen: jede dieser Meldungen muss durch Drücken auf das Symbol "Bestätigen" bestätigt oder durch Drücken des Symbols "Verlassen" (G) unterbrochen werden.
Das Diagnoseinstrument lösen.
Angeleitete Diagnose
Hinweis
Die Symbole der im Verfahren verwendeten Bildzeichen werden in der Tabelle am Ende dieses Abschnitts angegeben.
 
Das DDS begleitet den Bediener Schritt für Schritt während den verschiedenen Diagnosemethoden indem es ihm Beschreibungen und Unterlagen über die Motorradkomponenten, die Schaltpläne der elektronischen Anlagen und die Informationen über die Anordnung der Komponenten zur Verfügung stellt.
Das DDS (1) einschalten, dazu Bezug auf die Angaben im Paragraph "Versorgung des Diagnoseinstruments" nehmen.
Das Versorgungs- und Diagnosekabel (2) an den Diagnoseanschluss (A) des Instruments DDS schließen, dann an den Diagnoseanschluss am Motorrad (B).
In das Menü der allgemeinen Funktionen treten, dazu auf das Symbol "Menütaste 1" (A) drücken.
Das Symbol für "Anwahl - Fahrzeuge" drücken und in der nächsten Bildschirmanzeige wieder das Symbol für "Anwahl - Fahrzeug" drücken, schließlich das Modell, dann die Version wählen und bestätigen.
Auf das Drücken des Symbols für "Anwahl Anlage" werden am Display des Anzeigegeräts die Anlagen des Fahrzeugs angezeigt, an denen eine Diagnose möglich ist.
Hier nun "Elektronik - Motor" wählen und durch Drücken des Symbols "Bestätigen" (B) quittieren.
Um in die Funktion "Angeleitete Diagnose" zu gelangen, auf das Symbol "Angeleitete Diagnose" (C) drücken.
Es wird eine Reihe an Bildschirmanzeigen geöffnet, in denen die jeweils für eine korrekte Diagnose durchzuführenden Arbeitsschritte angegeben werden.
Durch Drücken auf das Symbol "Eigendiagnose" gelangt man in die Funktion "Eigendiagnose" anhand der festgestellt werden kann, ob Probleme an der Anlage vorliegen. Sollten Fehler vorliegen, wird das Symbol (D) angezeigt. Um feststellen zu können, um welche Fehler es sich handelt, auf das Symbol "Fehler" (E) drücken. Wurden die Fehler einmal erfasst, können sie anhand der angeleiteten Diagnose durch Drücken auf das Symbol "Angeleitete Diagnose" (C) behoben werden.
Das DDS wird daraufhin die Informationen aus dem Steuergerät abrufen und die geprüften Elemente werden mit den entsprechenden Werten angezeigt.
 
Kontrolle des Stroms der Nachladeanlage
Hinweis
Die Symbole der im Verfahren verwendeten Bildzeichen werden in der Tabelle am Ende dieses Abschnitts angegeben.
 
In der Funktion als Amperemeter ist eine Kontrolle dahingehend möglich, unter welchen Betriebsbedingungen des Motors die Lichtmaschine so viel Strom abgibt, der für das Nachladen der Batterie, die Versorgung des Zünd-/Einspritzsystems und aller am Motorrad vorhandenen elektrischen Verbraucher ausreicht. Der Strommklemmgeber (18) erhebt das vom Strom erzeugte Magnetfeld, welches durch das Kabel, an dem er angeklemmt ist, fließt.
Die linke Verkleidungshälfte abnehmen (Abschn. E 2, Abnahme der seitlichen Verkleidungen).
Das DDS (1) einschalten, dazu Bezug auf die Angaben im Paragraph "Anschluss an das Motorrad" nehmen.
Das Versorgungs- und Diagnosekabel (Messmodul) (3) an den Anschluss für das Messmodul (D) des DDS (1) schließen.
Den Strommklemmgeber an den Anschluss (E) des Versorgungs- und Diagnosekabels (Messmodul) (3) schließen.
Achtung
Der Stromklemmgeber darf nicht an Kabel geklemmt werden, durch die gerade Strom fließt.
 
Daraufhin den Stromklemmgeber unter Berücksichtigung des auf den Klemmgeber gestanzten Bezugspfeils, der zum positiven Batteriepol (+) gerichtet sein muss, an das positive Kabel der Batterie schließen.
Am DDS (1) die Funktion "Messmodul" wählen, dazu auf das Symbol "Messmodul" drücken, daraufhin auf das Symbol "Amperemeter" (F) und schließlich "Start" drücken.
Auf der Anzeige wird ein Großbuchstabe angegeben, der angibt, welchen Kabelanschluss (Messmodul) (3) man verwenden muss: A, B oder C.
Steht am gemessenen Stromwert das Positivzeichen, bedeutet dies, dass alle Verbraucher von der Lichtmaschine gespeist werden und die Batterie nachgeladen wird. Weist der Stromwert ein Negativzeichen auf, bedeutet dies, dass die Nachladeanlage die Abnehmer nicht zu versorgen in der Lage ist und dass ein erheblicher Teil des Stroms vom Akkumulator geliefert werden muss, der sich in der Entladephase befindet.
Die linke Verkleidungshälfte montieren (Abschn. E 2, Montage der seitlichen Verkleidungen).
Löschen der Anzeige "Inspektion" am Cockpit
Am Multifunktionsdisplay des Cockpits ist eine Angabe in Form eines "Engländer"-Schlüssels vorgesehen, die darauf hinweist, dass die vom programmierten Instandhaltungsplan vorgesehene Inspektion erforderlich ist.
 
Nach dem Durchführen der programmierten Instandhaltung muss die entsprechende Displayanzeige in der folgenden Weise gelöscht werden:
Hinweis
Die Symbole der im Verfahren verwendeten Bildzeichen werden in der Tabelle am Ende dieses Abschnitts angegeben.
 
Das DDS einschalten, dazu Bezug auf die Angaben im Paragraph "Versorgung des Diagnoseinstruments" nehmen.
Das Versorgungs- und Diagnosekabel (2) an den Diagnoseanschluss (A), dann an den Diagnoseanschluss des Motorrads (E) schließen.
In das Menü der allgemeinen Funktionen treten, dazu auf das Symbol "Menütaste 1" (B) drücken.
Das Symbol für "Anwahl - Fahrzeuge" drücken und in der nächsten Bildschirmanzeige wieder das Symbol für "Anwahl - Fahrzeug", schließlich das Modell, dann die Version wählen und bestätigen.
Auf das Drücken des Symbols “Anwahl - Fahrzeuganlage”.
werden am Display des Instruments die Anlagen des Fahrzeugs angezeigt, die getestet werden können.
Nun die Option “Elektronik Motor” wählen.
Durch Drücken auf das Symbol “Bestätigen” (C) quittieren.
Daraufhin durch Drücken auf das Symbol "Eigendiagnose" in die Funktion der Eigendiagnose übergehen.
Das DDS wird daraufhin die Informationen aus dem Steuergerät abrufen und die geprüften Elemente werden mit den entsprechenden Werten angezeigt.
Auf das Symbol "Einstellungen" drücken und dadurch die Anzeige der Spezialparameter abrufen. Die Option "Nullsetzung Servicekontrollleuchte" wählen und auf das Symbol "Einstellungen vornehmen" drücken.
Bei Beendigung des Verfahrens wird die Meldung “Verfahren erfolgreich beendet?” angezeigt, daraufhin auf das Symbol für “Bestätigen” (C) drücken.
Sollten sich beim Durchführen dieses Verfahrens Probleme ergeben, werden Meldungen angezeigt, die auf die entsprechenden Fehler hinweisen: jede dieser Meldungen muss durch Drücken auf das Symbol "Bestätigen" (C) bestätigt oder durch Drücken auf das Symbol "Verlassen" (D) unterbrochen werden.
Hinweis
Nach dem Nullsetzverfahren der Anzeige "Inspektion" unter Anwendung des Diagnoseinstruments DDS, den Zündschlüsselschalter auf OFF drehen und mindestens 30 Sekunden warten, bevor man ihn erneut auf ON stellt.
Symbol-Tabelle